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Kanareninsel La Gomera

La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste der kanarischen Inseln. La Gomera ist der Provinz Sante Cruz de Tenerife zugeordnet, unterhält aber einen eigenen Inselrat.

La Gomera gehört mit einem Ater von ca. 12 Millionen Jahren zu den ältesten der kanarischen Inseln. Der vulkanische Ursprung ist noch sehr gut zu erkennen. Inmitten der Insel befindet sich der größte zusammenhängende Lorbeerwald der Welt welcher mit den umliegenden Vulkankratern zum Nationalpark Garajonay gehört.

Die bekannte Pfeifsprache der Gomeros welche weltweit nur hier “gesprochen” wird machte die Insel weltbekannt. Mit Hilfe der Pfeifsprache können sich die Gomeros über weite Distanzen und Täler hinweg unterhalten.

Das bekannteste Tal von La Gomera, Valle Gran Rey, war in den sechsziger Jahren von vielen Hippie Kommunen bewohnt. Die Hippies wohnten unter anderem in Höhlen am Strand in der so genannten Schweinebucht. Die Hippies von damals sind mittlerweile wieder in ihre Heimat zurückgekehrt oder sie arbeiten in der Tourismusbranche.

La Gomera besitzt mehrere Vegetationszonen. Aufgrund ihrer Höhenlage und ihres Mikroklimas sind diese sehr unterschiedlich.

Christop Columbus machte auf La Gomera seinen letzten Zwischenstop bevor er aufbrach die neue Welt, Amerika, zu entdecken. Angeblich wurde außerdem für die spätere „Taufe“ des amerikanischen Kontinents Quellwasser aus einem Brunnen in San Sebastián de la Gomera verwendet.